Behandlungsfehler bei Augen-OP

Durchsetzung von Schadensersatz und Schmerzensgeld?

Eines der wichtigsten Sinnesorgane: das Auge.

Das Auge ist eines der wichtigsten Sinnesorgane. 40 % aller Nervenbahnen des zentralen Nervensystems sind dem Auge zugeordnet. Wird dieses sensible System der Nerven beschädigt, ist die Lebensqualität des Betroffenen empfindlich eingeschränkt.

Bei Augenkrankheiten ist oft eine Augen-OP nötig.

Treten Augenkrankheiten wie z.  B. Grauer Star auf, kommt der Patient um eine Augen-OP nicht drum herum. Auch bei einer dauerhaften Behandlung von Augenfehlstellungen (sog. Schielen) oder Augenfehlfunktionen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit ist eine Operation oft nötig.

Behandlungsfehler bei Augen-OP

Passiert dem Arzt bei einer Augen-OP ein Kunstfehler, kann das das Leben des Patienten nachhaltig und gravierend beeinträchtigen. Durch eine Einschränkung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung wird die Lebensqualität eingeschränkt. So ist der behandelnde Arzt verpflichtet, klar und für den Patienten verständlich mit dem Patienten über mögliche Chancen aber auch Risiken einer Augen-OP zu sprechen.

Eine Behandlung bei mangelnder Aufklärung ist rechtswidrig

Wird ein Patient nicht von vornherein richtig aufgeklärt, handelt der Arzt rechtswidrig. Mögliche Risiken werden vielleicht verharmlost und Schönfärberei kann dazu führen, dass der Patient in seiner Entscheidung beeinträchtigt wird. Das braucht ein Patient nicht hinzunehmen.

30.000 € Schmerzensgeld für missglückte Augen-OP

Nach zwölf Jahren Prozessdauer erhält eine Frau 30.000 € Schmerzensgeld für eine missglückte Augen-OP. In einer Münchner Privatklinik ließ eine Frau ihre Kurzsichtigkeit operativ behandeln. Der Eingriff misslang, mit dem Resultat, dass die Geschädigte nur noch über 20 Prozent Sehschärfe verfügt. Die Klinik bezeichnete den Verlauf als “schicksalhaft”, das Landgericht München befand die Behandlung jedoch als grob fehlerhaft und sprach 30.000 € Schmerzensgeld zu.

Unerkannte Netzhauterkrankung bei Diabetes

Das Sachverständigengutachten kam zum Ergebnis, dass bereits bei der Erstvorstellung bei dem behandelnden Arzt hochwahrscheinlich eine diabetische Retinopathie vorgelegen habe und eine zeitnahe Untersuchung des Augenhintergrundes hätte erfolgen müssen. Das Landgericht verurteilte den Beklagten zur Zahlung von 100.000.- Euro und stellte fest, dass dem Kläger alle materiellen und zukünftigen immateriellen Schäden zu ersetzen sind, die diesem infolge der fehlerhaften augenärztlichen Behandlung entstanden sind oder noch entstehen werden.

Behandlung bei mangelnder Aufklärung 

Wird ein Patient nicht von vornherein schonungslos aufgeklärt, handelt der Arzt rechtswidrig. Werden mögliche Risiken verharmlost kann das dazu führen, dass der Patient in seiner Entscheidung beeinträchtigt wird.

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Augenheilung

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