Ihr Kind hat einen Geburtsschaden erlitten?

Die Geburt eines Kindes ist das Natürlichste der Welt und sichert seit etwa zwei Millionen Jahren den Fortbestand und die Entwicklung der Menschheit. Ein Wunder der Natur, das heute in den „Zivilisationen“ ohne ärztliche Zuhilfenahme praktisch gar nicht mehr denkbar ist. Schwangerschaftsbegleitung und schließlich die Geburt des Kindes stehen heute standardmäßig unter meist engmaschiger ärztlicher Kontrolle. Die Medizin ist inzwischen sehr weit fortgeschritten und ermöglicht es, Gefahren früh zu erkennen und im Idealfall auch darauf zu reagieren. Aber ein „Freifahrtschein“ dafür, dass immer alles ohne gesundheitliche Schädigungen abläuft, ist das nicht.

Im Falle der Schädigung eines Kindes und/oder der Mutter bei der Geburt ist dies sowohl emotional als auch finanziell außerordentlich belastend für die ganze Familie.

Geburtsschaden

Auch im Geburtsschadensrecht gelten die gleichen arzthaftungsrechtlichen Grundsätze, wie in anderen Arzthaftungsfällen. Mit einem wesentlichen Unterschied: Geburtsschäden können in die Millionen gehen!
Wird beispielsweise ein Baby von vornherein schwerst geschädigt geboren – kommt es z.B. infolge eines auch nur kurzen Sauerstoffmangels zu einem hypoxischen Hirnschaden –, so ist es schon von Beginn an und auf Lebzeiten ein Pflegefall, deren Kosten nicht absehbar sind und von einer auch gut verdienenden Familie in den meisten Fällen gar nicht getragen werden könnten. Die psychischen Belastungen für die gesamte Familie sind kaum vorstellbar.

Ob der Gesundheitsschaden im Lauf der Schwangerschaft oder im Lauf der Geburt bei Kind und/oder Mutter auf einem ärztlichen Fehler beruht oder ob eine natürliche (z.B. genetische) Ursache vorliegt oder ob sich im Falle ärztlichen Eingreifens ggf. „nur“ eine sog. schicksalhafte Komplikation – z.B. sich ein typisches Risiko einer sectio („Kaiserschnitt“) –verwirklicht hat, ist  eine medizinische Frage, deren Beantwortung meist nicht ohne ein medizinisches Gutachten möglich ist.
Die Beiziehung, Sichtung und Sicherung aller relevanten medizinischen Unterlagen ist Grundvoraussetzung für eine aller erste Einschätzung und für einen ggf. zu erstellenden individuellem Gutachterauftrag.

Wegen der schwierigen medizinischen Fragen und vor allem der schwierigen Aufbereitung juristischer Art, ist es unbedingt nötig, sich von entsprechend erfahrenen Patientenanwälten und Fachanwälten für Medizinrecht bei Geburtsschäden beraten zu lassen. Schon frühzeitig sollten Sie sich deswegen an uns wenden, da wir über jahrelange Erfahrung speziell im Patientenrecht verfügen und individuell jeden Geburtsschadensfall bis ins Detail recherchieren!

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