Giftige Hüftprothesen

Die Zahl der Klagen wegen fehlerhaften Hüftprothesen steigt. Immer mehr Patienten klagen auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Schmerzen, Knochenfraß, Gewebeschäden, schweren Entzündungen und Vergiftungen

Hueftprothese

Fehlerhafte Hüft-TEPs können für den Patienten zur Todesfalle werden

Es ist ein Spiel auf Zeit, wobei der Patient oft auf der Verliererseite steht. Künstliche Hüftgelenke, Materialfehler, die einen Metallabrieb in den Hüftgelenken verursachen – wie am Beispiel der DePuy Hüftgelenke, können für den Patienten zur Todesfalle werden, da die metallischen Mikroteilchen die in den Körper übergehen, aus Schwermetall sind und so die inneren Organe dauerhaft schädigen können. Was bei DePuy der Metallabrieb, ist bei Falcon Varicon die Spannungsrisskorrosion. Auch hier wurden die Hüftimplantate vom Markt genommen

Die Anbieter von künstlichen  Hüftgelenken haben eine Monopol-Stellung am Markt

Die Monopol-Stellung der weltweit wenigen Anbieter verleitet die Hersteller von Medizintechnik auch zum Machtmissbrauch mit Profit-Hintergrund.  Wie selbstverständlich  wird in Kauf genommen, dass billige Implantate und medizintechnische Produkte als „hochwertig“ vermarktet werden – und der Preis dafür der Patient zahlt. So nahm die Intraplant GmbH ihre Prothesen zwar vom Markt, bezieht aber zu Entschädigungszahlungen für die Patienten keine Stellung. Auch bei den Herstellern aap Implantate AG und ESKA zeigten sich massive Probleme wegen einer Bruchserie bei den Implantaten.

Qualitätskontrolle gibt es nicht

Da es weltweit nur eine Handvoll  Anbieter von künstlichen Hüftgelenken gibt, entfällt auch eine Qualitätskontrolle, die den Patienten besser schützen würde. So gelten die Firmen Zimmer, außerdem B Braun Aesculapals die größten Anbieter von Hüft-TEPs. Auch haben diese Firmen ein gut durchorganisiertes Netzwerk an Kliniken und Ärzten. Viele Ärzte wissen aus Erfahrung, dass man sich nicht auf die zertifizierte technische Sicherheit der Produkte verlassen darf. Beispiel: Bei den als absolut sicher angepriesenen Metall-auf-Metall-Hüftprothesen kommt es zu einem gefährlichen Metallabrieb, der bei den Betroffen zu Vergiftungen führt. Das wurde von den Herstellern aber nie untersucht.

Profit zählt manchmal mehr als der Mensch

Üblich in der Branche sind auch Großabnehmer-Rabatte oder ein Bonus für eine hohe Quote. Und natürlich erfährt der Patient nichts von den wirklichen Entscheidungsgründen, wenn es um ein bestimmtes Prothesenmodell geht.

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