Kunstfehler in der Orthopädie

Die Orthopädie beinhaltet die Behandlung anspruchsvoller und komplexer Krankheitsbilder. Ärztliche Fehler können schwere Konsequenzen  für den betroffenen Patienten haben

Orthopaedie

Ein Behandlungsfehler vor. Der Arzt soll haften.

So werden nicht selten aufgrund von fehlerhaften Befunderhebungen unangemessene Therapiemaßnahmen ergriffen. Auch kommt es vor, dass kontraindizierte Therapien durchgeführt werden, die nicht auf das Beschwerdebild des jeweiligen Patienten abgestimmt sind.

Die Beweislast, hinsichtlich eines Behandlungsfehlers, trägt grundsätzlich der Patient. Er  muss auch den kausalen Zusammenhang zwischen dem Behandlungsfehler und dem eingetretenen Gesundheitsschaden beweisen.

Anders verhält es sich, wenn ein grober Behandlungsfehler festgestellt wird, ein solcher liegt vor, wenn dem behandelnden Arzt ein Behandlungsfehler unterlaufen ist, der schlechterdings unverständlich ist. In diesem Fall kommt es zu einer Beweislastumkehr zugunsten des Patienten, da dann vermutet wird, dass der Behandlungsfehler ursächlich für den Gesundheitsschaden war.

Insbesondere im Fachbereich der Orthopädie spielt die Aufklärung durch den Arzt eine wichtige Rolle. Denn nicht selten besteht hier die Möglichkeit, eine konservative Therapie durchzuführen, bevor ein operatives Vorgehen notwendig wird.

Sofern ein Patient Opfer eines Behandlungsfehlers wurde, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Nicht selten sind Dauerschäden die Folge. Der Patient muss lange Zeit im Krankenhaus oder in REHA-Einrichtungen verbringen und langwierige und schmerzhafte Behandlungen durchführen lassen.

Ist der Patient dauerhaft geschädigt, so kommen neben Schmerzensgeldansprüchen auch Schadensersatzansprüche aufgrund von Erwerbsminderung oder eingetretenen  Pflegebedürftigkeit in Betracht.

Von Fehlbehandlungen besonders betroffen, sind folgende Krankheitsbilder:

  • Aseptische Knochennekrosen, wie Morbus Perthes, Morbus Scheuermann
  • Bänderrisse und Sehnenrupturen (z.B. Außenbandruptur des oberen Sprunggelenkes (OSG), Kreuzbandruptur)
  • Bandscheibenvorfall
  • Frakturen
  • Gonarthrose
  • Hallux valgus
  • Hüftdysplasie
  • Koxarthrose
  • Luxationen (Patellaluxation, Schulterluxation)
  • Osteoporose
  • Pseudarthrosen
  • Skoliose

Wir geben unser Bestes: Für Ihr gutes Recht.

Zwischen Mandant und Anwalt ist vor allem eines wichtig: Vertrauen. Grundlage unserer Zusammenarbeit ist daher ein unverbindliches und selbstverständlich kostenfreies Erstgespräch. So lernen Sie uns und wir Sie und Ihren Fall kennen.

Leave a Reply