1. Die Aufklärung des Patienten- Theorie und Praxis

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGHSt 35, 246) und der Berufsordnung deutscher Ärzte (§ 8) hat der Arzt die Pflicht, seinen Patienten umfassend über die Gründe einer erwogenen medizinischen Behandlung mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen aufzuklären, damit der Patient im Rahmen des informierten Konsenses Gebrauch von seinem Selbstbestimmungsrecht und seiner Entscheidungsfreiheit machen kann. Zur medizinischen Behandlungen gehören nicht nur therapeutische Maßnahmen, wie zum Beispiel Operationen, sondern auch diagnostische Verfahren.

Ein informierter Konsensus kann nur erreicht werden, wenn zunächst seitens des Arztes und des Patienten ein entsprechendes Wissen vorhanden ist. Dazu bedarf es einer korrekten Wissensvermittlung in medizinischen Fachjournalen und Patientenbroschüren und einem grundlegenden Verständnis von Statistiken.

Eine Reihe von Studien hat jedoch gezeigt, dass die Mehrzahl der Ärzte und Patienten dieses grundlegende statistische Verständnis nicht haben. Dies liegt zum Teil an der mangelnden Ausbildung, sowie auch oft an der Art und Weise, wie Statistik präsentiert wird. In den  nachfolgenden Beiträgen werden daher verschiedene, in der Medizin genutzte statistische Formate vorgestellt und erläutert.

Wichtige Fälle, Urteile und Erfolge

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