3.1. Auswertung anhand natürlicher Häufigkeiten- ein verbessertes Verständnis

Jan 14, 2010

Ob diese Art der Repräsentation tatsächlich das Verständnis verbessert, wurde in einer Reihe von Experimenten mit Ärzten, Medizinstudenten, sowie Studenten verschiedener Fachrichtungen untersucht.

Hierbei sollten sie die Bedeutung einer diagnostischen Information, wie zum Beispiel die eines positiven Mammogramms, abschätzen. Es wurden ihnen dafür statistische Informationen über die Krankheit und das jeweilige Testverfahren, entweder in Form von bedingten Wahrscheinlichkeiten oder aber in Form von natürlichen Häufigkeiten gegeben.

In jedem dieser Experimente haben die Versuchsteilnehmer eine deutlich bessere Einschätzung abgegeben, wenn ihnen die Informationen in Form von natürlichen Häufigkeiten präsentiert wurden. So zeigte die Darstellung bedingter Wahrscheinlichkeiten in Form von natürlichen Häufigkeiten ein besseres Verständnis von der Darmkrebsfrüherkennung, vom Down-Syndrom, sowie von HIV- und DNA-Tests.

Verglichen mit der traditionell beigebrachten Methode der Bayes’schen Regel, wurde die Überlegenheit der Methode der natürlichen Häufigkeiten sehr deutlich. Zum einen führt die Methode zu  einem verbesserten Verständnis bei deren Vermittlung im Rahmen des medizinischen Curriculums, sowie zum anderen zu einer deutlich verlängerten Behaltensleistung.

Weitere Urteile und Erfolge

Zahnarzthonorar höher als im Heil- und Kostenplan angegeben

Der Zahnarzt ist verpflichtet, das zahnärztliche Honorar so genau wie möglich im Vorhinein aufzuschlüsseln. Eine Erhöhung des im Heil- und Kostenplan vorgeschlagenen Honorars ist nur dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des...

Karpaltunnelsyndroms – eine fehlerhafte Behandlung

Das Karpaltunnelsyndrom, eine Kompressionssyndrom des Nervus mediarus im Bereich der Handwurzel. Diese Krankheit ist in Deutschland weit verbreitete, insbesondere sind Frauen betroffen. Die konservative Behandlung eines Karpaltunnelsystems ist zunächst durch das...

6.800 € Schadensausgleich nach Skiunfall

Unser Mandant erlitt einen Skiunfall in Österreich. Der Unfall ereignete sich ohne Verschulden seitens unseres Mandanten. Er erlitt einen Knochenbruch und musste sich mehrere Wochen in ärztliche Behandlung begeben. Wir nahmen daraufhin die Verhandlungen mit der...

PIP- Prozess geht in die nächste Runde

Nachdem das LG Karlsruhe im Fall unserer Mandantin mit Urteil vom 25.11.2014 die Klage gegen den behandelnden Arzt, den TÜV Rheinland und die Allianz France vollumfänglich abgewiesen hatte, wurde hiergegen nunmehr Berufung zum OLG Karlsruhe eingelegt. Das Urteil des...

50.000,- Euro Schmerzensgeld für fehlerhafte Schulteroperation

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 01.07.2014, Aktenzeichen: 26 U 4/13, der Klägerin 50.000,- Euro Schmerzensgeld aufgrund eines groben Behandlungsfehlers mit der Folge des fast vollständigen Funktionsverlustes einer Schulter zuerkannt. Die Klägerin ließ in der Klinik...