Die ärztliche Aufklärungspflicht – Risikoaufklärung bei Ablehnung oder Abbruch der Behandlung

Der Patient ist besonders ausführlich, umfassend und nachdrücklich über die Gefahren, Risiken und die Folgen seiner verweigerten Zustimmung aufzuklären, wenn er:

  • auf eine empfohlene Behandlung verzichtet,
  • eine bereits begonnene Behandlung abbricht, oder
  • eine Verlegung in eine für die Behandlung kompetente Spezialklinik ablehnt.

Der Arzt muss die Entscheidung, aufgrund des Selbstbestimmungsrechts des Patienten, respektieren.

> Aber gerade dieses Selbstbestimmungsrecht erfordert, dass dem Patienten „die mit seiner Entscheidung verbundenen Risiken eindringlich vor Augen“ gestellt werden.

Wichtige Fälle, Urteile und Erfolge

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