Gerichtlicher Vergleich: Berufungsfähigkeitsversicherer zahlt 22.500 €

Dez 10, 2014

Im Fall unserer Mandantschaft hat sich die Berufsunfähigkeitsversicherung nunmehr mit einem gerichtlichen Vergleichsvorschlag in Höhe von 22.500 € einverstanden erklärt.

Das Klageverfahren war notwendig geworden, nachdem der Versicherer den Versicherungsvertrag wegen arglistiger Täuschung angefochten hatte. Zur Begründung führte die Versicherung aus, unsere Mandantschaft habe im Rahmen der Antragstellung die Gesundheitsfragen im Antragsformular nicht wahrheitsgemäß beantwortet. Obwohl die Nichtangabe einzelner Krankheitsfälle durch unsere Mandantschaft plausibel erklärt werden konnte, war die Versicherung zu einer außergerichtlichen Regulierung nicht bereit.

Im Rahmen der mündlichen Verhandlung schlug das Gericht unter Erläuterung der jeweiligen Prozessrisiken (insbesondere auch in Anbetracht der Beweislastverteilung) einen Vergleich in Höhe von 2,5 Jahres- Rentenleistungen vor, der schließlich von beiden Parteien angenommen wurde.

Weitere Urteile und Erfolge

Zahnarzthonorar höher als im Heil- und Kostenplan angegeben

Der Zahnarzt ist verpflichtet, das zahnärztliche Honorar so genau wie möglich im Vorhinein aufzuschlüsseln. Eine Erhöhung des im Heil- und Kostenplan vorgeschlagenen Honorars ist nur dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des...

Karpaltunnelsyndroms – eine fehlerhafte Behandlung

Das Karpaltunnelsyndrom, eine Kompressionssyndrom des Nervus mediarus im Bereich der Handwurzel. Diese Krankheit ist in Deutschland weit verbreitete, insbesondere sind Frauen betroffen. Die konservative Behandlung eines Karpaltunnelsystems ist zunächst durch das...

6.800 € Schadensausgleich nach Skiunfall

Unser Mandant erlitt einen Skiunfall in Österreich. Der Unfall ereignete sich ohne Verschulden seitens unseres Mandanten. Er erlitt einen Knochenbruch und musste sich mehrere Wochen in ärztliche Behandlung begeben. Wir nahmen daraufhin die Verhandlungen mit der...

50.000,- Euro Schmerzensgeld für fehlerhafte Schulteroperation

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 01.07.2014, Aktenzeichen: 26 U 4/13, der Klägerin 50.000,- Euro Schmerzensgeld aufgrund eines groben Behandlungsfehlers mit der Folge des fast vollständigen Funktionsverlustes einer Schulter zuerkannt. Die Klägerin ließ in der Klinik...