Myokardinfarkt

Jun 13, 2014

Nach Statistik des deutschen Bundesamtes sterben jährlich die meisten Menschen an Herzerkrankungen. Hierzu zählen insbesondere die chronische ischämische Herzkrankheit, der akute Myokardinfarkt sowie die Herzinsuffizienz.

Gerade bei Myokardinfarkten kann größerer Gesundheitsschaden abgewendet werden,wenn die ersten Symptome von Ärzten rechtzeitig erkannt und therapiert werden.

Zur Diagnostik liefern neben der EKG- Untersuchung und des CT (zum Ausschluss einer Lungenembolie bzw. einer Aortendissektion) vor allem die Laborkontrolle der Herzenzyme entscheidende Informationen. So zeigen der Troponinwert, der Wert der Creatinkinase sowie die MB- Creatinkinease eindeutige Hinweise für ein bedrohliches akutes Koronarsyndrom bzw. für einen akuten Myokardinfarkt.

Werden Befunde ärztlicherseits nicht eingeholt, so können solche Befunderhebungsfehler zu einer Haftung der behandelnden Ärzte bzw. des Klinikums führen. Nicht selten werden geschädigten Patienten erhebliche Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche zugesprochen.

Weitere Urteile und Erfolge

Zahnarzthonorar höher als im Heil- und Kostenplan angegeben

Der Zahnarzt ist verpflichtet, das zahnärztliche Honorar so genau wie möglich im Vorhinein aufzuschlüsseln. Eine Erhöhung des im Heil- und Kostenplan vorgeschlagenen Honorars ist nur dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des...

Karpaltunnelsyndroms – eine fehlerhafte Behandlung

Das Karpaltunnelsyndrom, eine Kompressionssyndrom des Nervus mediarus im Bereich der Handwurzel. Diese Krankheit ist in Deutschland weit verbreitete, insbesondere sind Frauen betroffen. Die konservative Behandlung eines Karpaltunnelsystems ist zunächst durch das...

6.800 € Schadensausgleich nach Skiunfall

Unser Mandant erlitt einen Skiunfall in Österreich. Der Unfall ereignete sich ohne Verschulden seitens unseres Mandanten. Er erlitt einen Knochenbruch und musste sich mehrere Wochen in ärztliche Behandlung begeben. Wir nahmen daraufhin die Verhandlungen mit der...

50.000,- Euro Schmerzensgeld für fehlerhafte Schulteroperation

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 01.07.2014, Aktenzeichen: 26 U 4/13, der Klägerin 50.000,- Euro Schmerzensgeld aufgrund eines groben Behandlungsfehlers mit der Folge des fast vollständigen Funktionsverlustes einer Schulter zuerkannt. Die Klägerin ließ in der Klinik...