Vergessener Tupfer- gegnerische Haftpflichtversicherung zahlt Abfindung

Apr 9, 2014

Im Fall unserer Mandantschaft wurde im Rahmen einer Operation ein Tupfer im Wundbereich vergessen. Der verbleibende Fremdkörper verursachte eine schwere Entzündung, wobei die Ursache zudem über Monate hinweg nicht erkannt wurde.

Dem Operateur ist vorzuwerfen, dass er die bei dem Eingriff verwendeten Materialien vor Abschluss der Operation nicht ordnungsgemäß auf ihre Vollständigkeit hin überprüft hat.

Die Haftpflichtversicherung des behandelnden Arztes hat an unsere Mandantschaft nunmehr eine Abfindung in Höhe von insgesamt 10.000 € ausbezahlt.

Weitere Urteile und Erfolge

Zahnarzthonorar höher als im Heil- und Kostenplan angegeben

Der Zahnarzt ist verpflichtet, das zahnärztliche Honorar so genau wie möglich im Vorhinein aufzuschlüsseln. Eine Erhöhung des im Heil- und Kostenplan vorgeschlagenen Honorars ist nur dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des...

Karpaltunnelsyndroms – eine fehlerhafte Behandlung

Das Karpaltunnelsyndrom, eine Kompressionssyndrom des Nervus mediarus im Bereich der Handwurzel. Diese Krankheit ist in Deutschland weit verbreitete, insbesondere sind Frauen betroffen. Die konservative Behandlung eines Karpaltunnelsystems ist zunächst durch das...

6.800 € Schadensausgleich nach Skiunfall

Unser Mandant erlitt einen Skiunfall in Österreich. Der Unfall ereignete sich ohne Verschulden seitens unseres Mandanten. Er erlitt einen Knochenbruch und musste sich mehrere Wochen in ärztliche Behandlung begeben. Wir nahmen daraufhin die Verhandlungen mit der...

PIP- Prozess geht in die nächste Runde

Nachdem das LG Karlsruhe im Fall unserer Mandantin mit Urteil vom 25.11.2014 die Klage gegen den behandelnden Arzt, den TÜV Rheinland und die Allianz France vollumfänglich abgewiesen hatte, wurde hiergegen nunmehr Berufung zum OLG Karlsruhe eingelegt. Das Urteil des...