Fehlerhafte künstliche Hüftgelenke von DePuy

Aug 16, 2011

Fehlerhafte künstliche Hüftgelenke von DePuy –

Einer der größten Schadenfälle der deutschen Medizingeschichte

Arthrose ist häufig die Ursache für die Notwendigkeit des Einsetzens eines künstlichen Hüftgelenks. In Deutschland wurden bereits in 157 Krankenhäusern 5500 DePuy Produkte eingesetzt.

Die Firma DePuy ist Hersteller von künstlichen Hüftgelenken. Diese Produkte sind jedoch oftmals mängelbehaftet und müssen demnach häufig wieder operativ entfernt werden. Eine große Anzahl an Prothesen wurde inzwischen wieder herausoperiert und das Produkt wurde vom Markt genommen.

In Fachkreisen wird davon ausgegangen, dass eine Vielzahl der eingesetzten Prothesen vorzeitig ausgetauscht werden muss. Es geht hier um Kosten bis in die dreistellige Millionenhöhe.

Die physischen und psychischen Schäden der betroffenen Patienten sind enorm. Hieraus können uU erhebliche Schadensersatzansprüche resultieren.

Weitere Urteile und Erfolge

Zahnarzthonorar höher als im Heil- und Kostenplan angegeben

Der Zahnarzt ist verpflichtet, das zahnärztliche Honorar so genau wie möglich im Vorhinein aufzuschlüsseln. Eine Erhöhung des im Heil- und Kostenplan vorgeschlagenen Honorars ist nur dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des...

Karpaltunnelsyndroms – eine fehlerhafte Behandlung

Das Karpaltunnelsyndrom, eine Kompressionssyndrom des Nervus mediarus im Bereich der Handwurzel. Diese Krankheit ist in Deutschland weit verbreitete, insbesondere sind Frauen betroffen. Die konservative Behandlung eines Karpaltunnelsystems ist zunächst durch das...

6.800 € Schadensausgleich nach Skiunfall

Unser Mandant erlitt einen Skiunfall in Österreich. Der Unfall ereignete sich ohne Verschulden seitens unseres Mandanten. Er erlitt einen Knochenbruch und musste sich mehrere Wochen in ärztliche Behandlung begeben. Wir nahmen daraufhin die Verhandlungen mit der...

50.000,- Euro Schmerzensgeld für fehlerhafte Schulteroperation

Das OLG Hamm hat mit Urteil vom 01.07.2014, Aktenzeichen: 26 U 4/13, der Klägerin 50.000,- Euro Schmerzensgeld aufgrund eines groben Behandlungsfehlers mit der Folge des fast vollständigen Funktionsverlustes einer Schulter zuerkannt. Die Klägerin ließ in der Klinik...

PIP- Prozess geht in die nächste Runde

Nachdem das LG Karlsruhe im Fall unserer Mandantin mit Urteil vom 25.11.2014 die Klage gegen den behandelnden Arzt, den TÜV Rheinland und die Allianz France vollumfänglich abgewiesen hatte, wurde hiergegen nunmehr Berufung zum OLG Karlsruhe eingelegt. Das Urteil des...