13.000 Euro für nichterkannten Fremdkörper

Okt 25, 2013

Aufgrund eines nachgewiesenen Befunderhebungsfehlers konnte, nach außergerichtlichen Verhandlungen, für unsere Mandantschaft eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 13.000 Euro erreicht werden.

Unsere Mandantin zog sich aufgrund eines Sturzes eine Risswunde am Ellenbogen zu.

Die Erstversorgung im Krankenhaus war nicht zu beanstanden.

Es kam jedoch in der Folge zu Gefühlsstörungen und Schmerzen, in der behandelnden Klinik wurde zudem eine Weichteilverhärtung im Wundbereich festgestellt. Es wurde dann aber unverständlicherweise keine MRT-Untersuchung durchgeführt. Die Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen wertet dies als Befunderhebungsfehler. Hätte man eine MRT-Untersuchung durchgeführt, wäre der Fremdkörper erkannt worden. Unsere Mandantin leidet aufgrund des Fehlers an einer Epicondylitis humeri radialis.

Weitere Urteile und Erfolge

Zahnarzthonorar höher als im Heil- und Kostenplan angegeben

Der Zahnarzt ist verpflichtet, das zahnärztliche Honorar so genau wie möglich im Vorhinein aufzuschlüsseln. Eine Erhöhung des im Heil- und Kostenplan vorgeschlagenen Honorars ist nur dann gerechtfertigt, wenn nicht vorhersehbare Umstände zu einer Erhöhung des...

Karpaltunnelsyndroms – eine fehlerhafte Behandlung

Das Karpaltunnelsyndrom, eine Kompressionssyndrom des Nervus mediarus im Bereich der Handwurzel. Diese Krankheit ist in Deutschland weit verbreitete, insbesondere sind Frauen betroffen. Die konservative Behandlung eines Karpaltunnelsystems ist zunächst durch das...

6.800 € Schadensausgleich nach Skiunfall

Unser Mandant erlitt einen Skiunfall in Österreich. Der Unfall ereignete sich ohne Verschulden seitens unseres Mandanten. Er erlitt einen Knochenbruch und musste sich mehrere Wochen in ärztliche Behandlung begeben. Wir nahmen daraufhin die Verhandlungen mit der...

PIP- Prozess geht in die nächste Runde

Nachdem das LG Karlsruhe im Fall unserer Mandantin mit Urteil vom 25.11.2014 die Klage gegen den behandelnden Arzt, den TÜV Rheinland und die Allianz France vollumfänglich abgewiesen hatte, wurde hiergegen nunmehr Berufung zum OLG Karlsruhe eingelegt. Das Urteil des...